Yorkshire Terrier

Yorkshire Terrier

Mutig, lebhaft und anhänglich — ein kleiner Terrier mit Persönlichkeit, der kaum haart.

Größe
18–23 cm
Gewicht
2–3 kg
Lebenserwartung
13–16 Jahre
Herkunft
Großbritannien
FCI-Gruppe
Terrier
Steckbrief: Yorkshire Terrier auf einen Blick
Größe18–23 cm
Gewicht2–3 kg
Lebenserwartung13–16 Jahre
HerkunftGroßbritannien
FCI-GruppeTerrier
Fellpflegehoch
Aktivitätsbedarfmittel
Anfängertauglichmit Erfahrung

Temperament & Eignung

Einschätzung der Redaktion auf Basis von FCI-Rassestandard und VDH-Angaben.

AktivitätErziehbarVerträglichKinderWachsamEigenständig
Aktivitätsbedarf3/5
Kinderfreundlichkeit3/5
Anfängertauglich3/5
Pflegeaufwand4/5
Wachsamkeit4/5
Verträglichkeit3/5
Haarverlust1/5
Eigenständigkeit3/5
1,5 hpro Tag
Auslastung pro Tag

Richtwert für Bewegung & Beschäftigung dieser Rasse.

Verträglichkeit & Eignung
Kinder Mittel
Andere Hunde Mittel
Anfänger:innen Mittel
Wohnung Gut
Größe im Vergleich
Mensch
~175 cm
Yorkshire Terrier
23 cm

Eigenschaften

Das Wichtigste in Kürze
Charakter mutig, selbstbewusst, lebhaft, anhänglich, wachsam, typischer Terrier.
Größe/Gewicht ca. 18–23 cm, bis 3,2 kg
Lebenserwartung 13–16 Jahre.
Eignung Wohnung, Stadt, Senioren, Familien mit größeren Kindern
kein verhätscheltes Modeaccessoire.
1 h
Auslastung/Tag
Bedingt
Anfänger
Hoch
Fellpflege
Ja
Wachhund

Herkunft & Geschichte

19. Jh.
Schottische Arbeiter bringen Terrier in die Fabrikstädte Yorkshires.
1865
Geburt von „Huddersfield Ben", dem Stammvater der Rasse.
1886
Eintragung ins Zuchtbuch des Kennel Club.

Der Yorkshire Terrier stammt — wie der Name sagt — aus der nordenglischen Grafschaft Yorkshire und ist trotz seines heutigen Images als eleganter Schoßhund ein echter Arbeiterhund. Im 19. Jahrhundert züchteten Arbeiter und Bergleute kleine, mutige Terrier, die in Textilfabriken, Minen und Wohnungen Ratten und Mäuse jagten. Aus verschiedenen kleinen Terriern entstand der „Yorkie": klein genug, um überall hinzukommen, und mutig genug, um sich der Ungezieferjagd zu stellen.

Erst später, als die feinen Damen der viktorianischen Gesellschaft den hübschen kleinen Hund mit dem seidigen Fell für sich entdeckten, wandelte sich der Yorkshire Terrier vom Rattenfänger zum Modehund und Begleiter der besseren Gesellschaft. Dieses Erbe ist wichtig zu verstehen: Unter dem zierlichen Äußeren und dem langen Fell steckt bis heute ein selbstbewusster, mutiger und temperamentvoller Terrier — kein zerbrechliches Schoßtier.

Aussehen & Größe

Der Yorkshire Terrier ist einer der kleinsten Hunde überhaupt: Er wiegt bis zu 3,2 kg und misst nur etwa 18–23 cm. Sein berühmtes Markenzeichen ist das lange, glatte, seidige Fell, das in der typischen Färbung stahlblau am Körper und goldbraun (tan) an Kopf, Brust und Beinen herabfällt — bei voller Länge bis zum Boden. Das Fell haart kaum und ähnelt in Struktur menschlichem Haar. Welpen kommen schwarz-loh zur Welt und färben erst mit der Zeit aus. Die kleinen, aufrecht stehenden V-Ohren und der aufmerksame, selbstbewusste Blick unterstreichen das lebhafte Wesen. Viele Halter lassen das aufwändige lange Fell zu einem praktischen kurzen Schnitt trimmen.

Wesen & Charakter

Der Yorkshire Terrier ist ein typischer Terrier im Miniformat: mutig, selbstbewusst, lebhaft, neugierig und mit einem erstaunlichen Selbstvertrauen, das in keinem Verhältnis zu seiner Größe steht. Er ist anhänglich und seinem Menschen treu ergeben, zugleich aber eigenständig, temperamentvoll und durchsetzungsstark. Seiner Familie gegenüber ist er verschmust und verspielt, Fremden gegenüber oft wachsam und sehr meldefreudig — der kleine Yorkie ist ein erstaunlich eifriger Wachhund, der lautstark Alarm schlägt.

Wichtig zu verstehen: Trotz seiner Größe ist und bleibt der Yorkshire ein Terrier mit Jagd- und Beutetrieb, Mut und Eigensinn. Das häufigste Problem der Rasse ist das „Kleiner-Hund-Syndrom": Wird der Yorkie aus falsch verstandener Liebe verhätschelt, getragen und nicht erzogen, wird er schnell zum kläffenden, dominanten kleinen Tyrannen. Behandelt man ihn dagegen wie einen vollwertigen Hund, ist er ein selbstbewusster, fröhlicher und treuer Begleiter mit großer Persönlichkeit.

Haltung & Auslastung

Der Yorkshire Terrier ist klein, aber alles andere als ein bewegungsloses Schoßtier — er ist agil, energiegeladen und will beschäftigt werden. Sein Bedarf lässt sich gut in den Alltag integrieren:

  • Mehrere Spaziergänge täglich — der Yorkie läuft erstaunlich gern und ausdauernd mit.
  • Spiel und Köpfchen-Training wie Tricks, Suchspiele und Intelligenzspielzeug.
  • Anfänger- und kleinhundgeeigneter Hundesport wie Mini-Agility oder Trickdog.

Man sollte den Yorkie ernst nehmen und nicht nur tragen und verwöhnen — gerade weil er so klein ist, neigen Halter dazu, ihn zu unterfordern, was zu Langeweile, Kläffen und Verhaltensproblemen führt. Wegen seiner geringen Größe und des fehlenden Unterfells ist er kälte- und nässeempfindlich und braucht bei Schmuddelwetter Schutz. Für die Wohnungs- und Stadthaltung ist er bestens geeignet, solange Bewegung und Beschäftigung stimmen.

Wohn- & Klimaeignung

Wohnung
Gut

Kompakt und anpassungsfähig — fühlt sich auch in einer Stadtwohnung wohl, sofern er ausgelastet wird.

Hitze
Gut

Kommt mit Wärme gut zurecht; trotzdem Schatten, Wasser und Pausen anbieten.

Kälte
Gering

Friert schnell — bei Kälte hilft ein Mantel, kurze Runden und das Abspülen von Streusalz.

Erziehung

Der Yorkshire Terrier ist intelligent und lernfähig, aber auch eigensinnig und durchsetzungsstark — die Erziehung verlangt trotz seiner Größe Konsequenz. Der entscheidende Punkt ist, ihn als richtigen Hund zu behandeln und nicht alles durchgehen zu lassen: Das gefürchtete „Kleiner-Hund-Syndrom" ist kein Rasse-, sondern ein Erziehungsproblem. Positive Bestärkung, klare Regeln und frühe Sozialisierung machen aus ihm einen angenehmen Begleiter.

Besondere Trainingsschwerpunkte sind das Bremsen von übermäßigem Bellen (Terrier sind meldefreudig), die Stubenreinheit (kleine Hunde brauchen hier oft etwas länger und mehr Geduld) und das Allein-bleiben-Können. Auch das Angewöhnen der Fellpflege und des Handlings von klein auf ist wichtig. Wer den Yorkie konsequent, aber liebevoll erzieht, bekommt einen erstaunlich gut führbaren, selbstbewussten kleinen Hund.

Tipps aus der Praxis

Als Terrier ernst nehmen und konsequent erziehen.

Zähne intensiv pflegen — Neigung zu Zahnstein.

Langes Fell täglich kämmen oder kürzen lassen.

Pflege

Das lange, seidige Fell ist der größte Pflegeaufwand der Rasse. In voller Länge muss der Yorkshire täglich gebürstet und gekämmt werden, da das feine Haar sonst schnell verfilzt; hinzu kommt regelmäßiges Baden und die Pflege der Haare rund um Augen und Maul. Viele Halter entscheiden sich daher für einen praktischen kurzen Schnitt, der den Aufwand deutlich reduziert. Positiv: Der Yorkie haart kaum und gilt als vergleichsweise allergikerfreundlich. Zur Routine gehören außerdem Ohren-, Krallen- und besonders Zahnpflege — kleine Rassen neigen stark zu Zahnstein und Zahnproblemen. Pflegeleicht ist der Yorkshire trotz des geringen Haarens also nicht.

Pflege nach Jahreszeit

Sommer

Auch ein robuster Hund braucht im Sommer Schatten, frisches Wasser und Pausen; lege die Runden in die kühleren Tageszeiten und meide heißen Asphalt.

Winter

Bei Kälte und Nässe friert diese Rasse schnell — ein gut sitzender Hundemantel hilft, halte die Runden bei Frost kurz und spüle nach dem Gassi Streusalz von den Pfoten.

Die vier Lebensphasen

1
8.–16. Woche
Welpe

Prägephase: Stubenreinheit, erste Grundkommandos und vor allem behutsame Sozialisierung mit Menschen, Tieren und Alltagsreizen.

2
4.–12. Monat
Junghund

Pubertät: Der Hund testet Grenzen, Gelerntes muss gefestigt werden. Konsequenz, Geduld und weiter viel Sozialkontakt sind jetzt entscheidend.

3
ab 1.–2. Jahr
Erwachsen

Körperlich und geistig ausgereift, belastbar und ausgeglichen — die längste und stabilste Lebensphase mit klarer Routine.

4
Senior
Senior

Ruhiger und weniger ausdauernd; angepasste Bewegung, Gelenkschutz und engmaschigere Vorsorge tun jetzt besonders gut.

Ernährung & Gesundheit

Der Yorkshire Terrier braucht nur kleine Mengen hochwertiges Futter; gerade bei den ganz kleinen Vertretern ist auf regelmäßige Mahlzeiten zu achten (Unterzuckerungsgefahr bei Mini-Yorkies). Auf die Zahngesundheit muss besonders geachtet werden. Rassetypische Gesundheitsthemen, die ein seriöser Züchter im Blick haben sollte:

Gesundheit im Blick
  • Patellaluxation — Kniescheibenfehlstellung, sehr häufig bei kleinen Rassen.
  • Zahnprobleme — Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, früher Zahnverlust.
  • Trachealkollaps — Schwäche der Luftröhre (Brustgeschirr statt Halsband verwenden!).
  • Lebershunt und Augenprobleme; bei „Teacup"-Extremzuchten generell erhöhte Risiken.

Futtermenge nach Gewicht

Richtwerte für ein hochwertiges Trockenfutter pro Tag — die genaue Menge hängt von Alter, Aktivität und Futtersorte ab.

Trockenfutter-Richtwerte (erwachsener, normal aktiver Hund)
GewichtMenge/TagMahlzeiten
5 kgca. 80–100 g2
10 kgca. 140–170 g2
20 kgca. 230–290 g2
30 kgca. 320–390 g2
40 kgca. 400–480 g2

Exakt für deinen Hund: Futtermengen-Rechner.

Die Lebenserwartung ist mit 13 bis 16 Jahren sehr hoch. Den kleinen Futterbedarf kannst du mit dem Futtermengen-Rechner abschätzen.

Vorsicht vor „Teacup"-Yorkies

Ein wichtiger Punkt vor der Anschaffung ist der Trend zu extrem kleinen „Teacup"- oder „Mini"-Yorkies, die in Anzeigen besonders niedlich und teuer angeboten werden. Diese Zwergwüchsigkeit ist kein anerkannter Standard, sondern das Ergebnis fragwürdiger Zucht auf Extremgröße — mit gravierenden Gesundheitsfolgen: brüchige Knochen, Unterzuckerung, Organprobleme, Lebershunts und eine deutlich verkürzte Lebenserwartung. Seriöse Züchter lehnen die gezielte Zucht solcher „Teacups" ab. Wer einen gesunden Yorkshire möchte, hält sich an den normalen Rassestandard (bis 3,2 kg) und meidet Angebote, die mit besonders winzigen Hunden werben. Gesundheit muss immer vor Niedlichkeit stehen.

Der Yorkshire in der Familie

Der Yorkshire Terrier ist ein liebevoller, unterhaltsamer Familienhund, passt aber wegen seiner Zierlichkeit besser zu Haushalten mit älteren, rücksichtsvollen Kindern als zu Familien mit Kleinkindern. Kinder müssen lernen, den kleinen Hund nicht wie ein Spielzeug zu behandeln, ihn vorsichtig anzufassen und seine Grenzen zu respektieren — ein unbedacht behandelter Yorkie kann sich ernsthaft verletzen und wehrt sich als Terrier durchaus. Mit anderen Hunden versteht er sich meist gut, kann aber selbstbewusst auftreten. Für Senioren, Singles und Stadtwohnungen ist er ein idealer, anhänglicher Begleiter, der wenig Platz braucht und seinen Menschen mit großer Hingabe zugetan ist — vorausgesetzt, man nimmt ihn als echten Hund ernst.

Kosten & Anschaffung

Ein Welpe aus seriöser Zucht kostet meist 1.200 bis 2.000 Euro. Wegen der Beliebtheit als Modehund tummeln sich viele unseriöse Vermehrer und Importe — Finger weg von „Teacup"-Angeboten und auffällig billigen Welpen ohne Papiere. Achte auf einen Züchter, der auf Gesundheit (Patella, Zähne, Leber) und Wesensfestigkeit selektiert. Die laufenden Kosten sind dank der geringen Größe niedrig; einplanen sollte man jedoch die Fellpflege bzw. den Friseur und die wichtige Zahnvorsorge. Eine Orientierung gibt der Hundekosten-Rechner.

Laufende Kosten / Monatca. 130 €

Richtwerte je nach Region, Futter und Gesundheit. Einmalige Anschaffung beim seriösen Züchter: 1.200–2.000 €.

Futter35 €
Haftpflicht & Steuer18 €
Pflege & Zubehör52 €
Tierarzt-Rücklage25 €

Individuell kalkulieren mit dem Hundekosten-Rechner.

Seriösen Züchter erkennen
zeigt Mutterhündin & Aufzucht im eigenen Zuhause
Gesundheitstests der Elterntiere (mit Papieren)
nur ein bis zwei Würfe pro Jahr
fragt selbst kritisch nach deinem Zuhause
Abgabe ab 8.–10. Woche, geimpft & gechipt
Schutzvertrag & lebenslange Rücknahme-Zusage
keine „Modefarben" oder Misch-Vermehrung
offen für Fragen & bietet Nachbetreuung
Erstausstattung-Checkliste
Halsband & Leine
Brustgeschirr
Futter- & Wassernapf
hochwertiges Futter
Liegeplatz / Körbchen
Transportbox / Autositz
Spielzeug & Kauartikel
Fellpflege-Set
Hundemarke & Haftpflicht
Tierarzt-Ersttermin

Vorteile und Herausforderungen

Das spricht dafür
  • mutig, selbstbewusst & anhänglich
  • winzig & wohnungstauglich
  • haart kaum (allergikerfreundlicher)
  • sehr langlebig (13–16 Jahre)
Das ist zu bedenken
  • langes Fell = tägliche Pflege
  • „Kleiner-Hund-Syndrom" ohne Erziehung
  • Zahn-, Patella- & Trachea-Themen
  • Vorsicht vor „Teacup"-Qualzucht

Häufige Irrtümer

Mythos„Der Yorkie ist ein zerbrechliches Modeaccessoire."
FaktEr ist ein mutiger, lebhafter Terrier, der laufen, spielen und erzogen werden will.
Mythos„So klein, der braucht keine Erziehung."
FaktGenau das führt zum „Kleiner-Hund-Syndrom" — der Yorkie braucht klare, konsequente Führung.
Mythos„Teacup-Yorkies sind besonders edel."
FaktSie stammen aus Qualzucht und haben gravierende Gesundheitsprobleme.
Mythos„Wenig Haaren = pflegeleicht."
FaktDas lange Fell verlangt tägliche Pflege; dazu kommt intensive Zahnvorsorge.

„Ein mutiger Terrier im Miniformat — als Hund ernst nehmen, nicht als Accessoire."

rassescout-Redaktion

Für wen geeignet?

Der Yorkshire Terrier ist der ideale kleine Begleithund für die Wohnung und die Stadt, für Senioren, Singles und Familien mit größeren Kindern, die einen anhänglichen, selbstbewussten und nicht zu großen Hund suchen. Voraussetzung ist, ihn als echten Terrier ernst zu nehmen, konsequent zu erziehen und die Fellpflege (oder den Friseur) sowie die Zahnvorsorge zu übernehmen. Ungeeignet ist er für Menschen, die einen robusten Outdoor- oder Sporthund, ein pflegeleichtes Tier oder einen ruhigen, nicht meldefreudigen Hund suchen — und erst recht nicht als verhätscheltes Accessoire. Ob der Yorkie zu deinem Leben passt, klärt der Test „Welcher Hund passt zu mir?".

Passt zu dir, wenn …

du einen kleinen, charakterstarken Begleiter suchst
jemand empfindlich auf Hundehaare reagiert
du in einer Wohnung lebst
du einen ruhigen Schoßhund ohne Eigensinn erwartest
du keine Zeit für Fellpflege hast
kleine, ungestüme Kinder im Haushalt leben

Häufige Fragen

Ist der Yorkshire Terrier ein guter Wohnungshund?

Ja, sehr. Sein geringer Bewegungsbedarf macht ihn ideal für Wohnung und Stadt — Spaziergänge, Spiel und Erziehung braucht er trotzdem.

Haart der Yorkie?

Kaum — sein seidiges Fell ähnelt Menschenhaar und gilt als allergikerfreundlich. Dafür verfilzt es schnell und braucht tägliche Pflege oder einen kurzen Schnitt.

Kläffen Yorkshire Terrier viel?

Bei fehlender Erziehung ja. Mit konsequenter, freundlicher Erziehung und Sozialisierung lässt sich das Bellen gut in den Griff bekommen.

Ist der Yorkie für Familien mit Kindern geeignet?

Mit älteren, rücksichtsvollen Kindern ja. Bei sehr kleinen Kindern ist Vorsicht geboten, da der zierliche Hund leicht verletzt werden kann.

Welche Gesundheitsprobleme sind typisch?

Patellaluxation, Zahnprobleme, Lebershunt und Luftröhrenkollaps. Seriöse Zucht ohne Extrem-Verkleinerung senkt das Risiko.

Wie alt wird ein Yorkshire Terrier?

Mit 13 bis 16 Jahren gehört er zu den langlebigen Rassen.

Ist der Yorkshire Terrier ein Anfängerhund?

Ja, für einfühlsame Halter — er ist klein, anhänglich und lernfähig. Wichtig sind konsequente Erziehung statt Verhätschelung, gute Zahnpflege und Schutz vor Verletzungen.

Hat der Yorkshire Terrier einen Jagdtrieb?

Ja — als ehemaliger Rattenfänger hat er einen gewissen Beutetrieb gegenüber Kleintieren. Bei Heimtieren und beim Freilauf ist Vorsicht geboten.

Wie viel Bewegung braucht ein Yorkshire Terrier?

Wenig bis moderat — etwa eine halbe bis ganze Stunde täglich mit Spaziergängen, Spiel und Kopfarbeit. Trotz seiner Größe ist er aktiv und lernfreudig.

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Quellen: FCI-Rassestandard Nr. 86 · VDH · Redaktionelle Einschätzung · Stand 06/2026. Bei Gesundheitsfragen ersetzt dieser Artikel keinen Tierarztbesuch.