Ernährung

Was dürfen Hunde essen — und was nicht?

RSrassescout-Redaktion · Stand 06/2026

Hunde sind Allesfresser mit Schwerpunkt auf tierischem Eiweiß — und vertragen vieles, was bei uns auf dem Tisch steht. Manches ist aber überflüssig, schlecht verträglich oder sogar lebensgefährlich. Diese Übersicht zeigt dir nach dem Ampelprinzip, welche Lebensmittel unbedenklich sind, welche nur in kleinen Mengen taugen und welche du unbedingt fernhalten musst.

Die Grundregeln der Hundeernährung

Die Basis ist ein hochwertiges, ausgewogenes Hundefutter, das alle nötigen Nährstoffe liefert, dazu jederzeit frisches Wasser. Menschliche Lebensmittel sind höchstens ein gelegentliches Extra und sollten zusammen mit Leckerlis nicht mehr als etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien ausmachen, damit die Ration ausgewogen bleibt. Anders als Katzen können Hunde auch pflanzliche Kost in Maßen verwerten — viele Obst- und Gemüsesorten sind als Beigabe gesund.

Entscheidend ist die Zubereitung: ungewürzt, ohne Salz, Zucker und scharfe Gewürze, und vor allem ohne Zwiebeln und Knoblauch, die für Hunde giftig sind. Obstkerne und -steine gehören entfernt, da viele von ihnen Blausäure enthalten und zudem den Darm verstopfen können. Je naturbelassener und ungewürzter ein Lebensmittel ist, desto eher ist es für den Hund geeignet.

Auch die Menge richtet sich nach dem Hund: Ein kleiner Hund verträgt deutlich weniger als ein großer, und was für einen Schäferhund ein Häppchen ist, kann für einen Chihuahua schon zu viel sein. Bei Vorerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht oder Nierenproblemen ist besondere Zurückhaltung geboten.

Ein Blick auf die Nährstoffe hilft beim Einordnen. Hochwertiges tierisches Eiweiß aus Fleisch, Fisch und Eiern ist die wichtigste Grundlage und liefert die Aminosäuren, die der Hund braucht. Kohlenhydrate aus gekochtem Reis, Kartoffeln oder Haferflocken sind eine gut verträgliche Energiequelle, aber kein Muss in großen Mengen. Obst und Gemüse steuern Vitamine, Ballaststoffe und Wasser bei und runden die Ration als Beigabe ab. Problematisch werden „menschliche" Lebensmittel vor allem durch das, was wir zusätzlich hineingeben — Salz, Zucker, Fett und Gewürze —, sowie durch einzelne Stoffe wie Theobromin, Persin oder bestimmte Schwefelverbindungen, die Hunde ganz anders verstoffwechseln als wir.

Giftig auf einen Blick

Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig oder gefährlich und gehören immer außer Reichweite. Tippe auf ein Lebensmittel für die ausführliche Seite mit Symptomen und Notfall-Hinweisen:

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Tierarzt, tierärztlichen Notdienst oder eine Tiergiftnotrufzentrale kontaktieren — auch wenn der Hund noch munter wirkt.

Warum diese Lebensmittel für Hunde giftig sind

Hinter den roten Einstufungen stecken konkrete Stoffe und Wirkungen. Schokolade und Kakao enthalten Theobromin, das auf Herz und Nervensystem wirkt; ähnlich gefährlich ist das Koffein in Kaffee, Tee und Energydrinks. Weintrauben und Rosinen können schon in kleinen Mengen ein akutes Nierenversagen auslösen. Zwiebeln und Knoblauch zerstören mit ihren Schwefelverbindungen die roten Blutkörperchen und führen zu einer Blutarmut. Xylit, ein Süßstoff in zuckerfreien Produkten, treibt den Blutzucker gefährlich nach unten und schädigt die Leber. Avocado enthält Persin und viel Fett, Macadamia- und Walnüsse lösen Schwäche, Zittern und Verdauungsbeschwerden aus, und Alkohol — auch versteckt in rohem Hefeteig — ist schon in kleinen Mengen giftig. Allen gemeinsam ist, dass es keine sichere Menge gibt und im Ernstfall jede Stunde zählt.

In Maßen erlaubt und unbedenklich

Vieles vom Tisch ist für Hunde in Ordnung. Als Beigabe oder Leckerli eignen sich viele Obstsorten wie Äpfel (ohne Kerngehäuse), Bananen und Beeren, dazu Gemüse wie Karotten, Gurke und Zucchini sowie mageres, gut gegartes Fleisch wie Hähnchen. Auch Reis und Haferflocken sind verträgliche Energielieferanten, und fermentierte Milchprodukte wie Naturjoghurt oder Magerquark werden meist besser vertragen als pure Milch. Entscheidend bleiben die Zubereitung — ungewürzt, ohne Salz und Zucker — und die Menge: Alles zusammen sollte rund zehn Prozent der Tagesration nicht überschreiten und ersetzt kein vollwertiges Hundefutter. Die Lebensmittel unten sind als unbedenklich oder nur in kleinen Mengen eingestuft.

So liest du die Ampel

  • Unbedenklich

    Unbedenklich — in normalen kleinen Mengen geeignet, als gelegentliche Beigabe oder Leckerli.

  • Kleine Mengen

    Nur in kleinen Mengen — mit Vorsicht und nur in sehr kleinen Mengen; nicht für jeden Hund geeignet.

  • Giftig

    Giftig – nicht füttern — giftig oder gefährlich, niemals füttern und außer Reichweite halten.

Was tun bei Vergiftungsverdacht?

Hat dein Hund etwas Giftiges gefressen oder zeigt er plötzlich Symptome, ist schnelles, ruhiges Handeln gefragt. Kontaktiere sofort deine Tierärztin, deinen Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst — und außerhalb der Sprechzeiten eine Tiergiftnotrufzentrale. Warte nicht ab, bis es dem Hund sichtbar schlecht geht, denn viele Vergiftungen wirken verzögert. Löse niemals eigenmächtig Erbrechen aus und gib keine Hausmittel, ohne vorher mit Fachleuten gesprochen zu haben.

Damit am Telefon schnell geholfen werden kann, solltest du diese Angaben bereithalten:

  • Was und wie viel der Hund gefressen hat — wenn möglich die Verpackung oder Reste mitnehmen.
  • Wann es passiert ist.
  • Gewicht, Alter und bekannte Vorerkrankungen des Hundes.
  • Welche Symptome du beobachtest.

Typische Warnzeichen einer Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, starkes Speicheln, Zittern, Schwäche, Krämpfe, blasses oder verfärbtes Zahnfleisch und eine veränderte Atmung. Im Zweifel ruf lieber einmal zu früh an als zu spät — eine kurze Rücksprache mit der Praxis kostet nichts und kann im Ernstfall Leben retten.

Du willst ein bestimmtes Lebensmittel schnell prüfen? Tippe es im Futter-Checker ein und sieh sofort die Einstufung.

Alle Lebensmittel im Überblick

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Unbedenklich Erdbeeren Ja, reife Erdbeeren sind für Hunde unbedenklich und in Maßen ein gesunder Snack. Sie liefern Vitamine und Ballaststoffe — wegen des Fruchtzuckers aber nur als gelegentliches Leckerli, nicht in großen Mengen. Unbedenklich Bananen Ja, Bananen sind für Hunde unbedenklich und in Maßen ein gesunder Snack. Sie sind gut verträglich und liefern Kalium und Vitamine — wegen des hohen Zuckergehalts aber nur in kleinen Mengen. Unbedenklich Äpfel Ja, Äpfel sind für Hunde unbedenklich und ein gesunder, knackiger Snack — allerdings nur ohne Kerngehäuse, denn die Kerne enthalten Blausäure. Das Fruchtfleisch ist vitaminreich und in Maßen gut geeignet. Giftig Walnüsse Besser nicht. Walnüsse sind für Hunde riskant: Vor allem schimmelige und schwarze Walnüsse enthalten Schimmelgifte, die Zittern und Krämpfe auslösen können. Dazu kommen der hohe Fettgehalt und die Gefahr, ganze Nüsse zu verschlucken. Kleine Mengen Käse In kleinen Mengen ja — fettarmer, ungewürzter Käse ist ein beliebtes Trainingsleckerli und wird von vielen Hunden gut vertragen. Wegen Fett, Salz und Laktose aber nur sparsam; Schimmelkäse ist tabu. Unbedenklich Karotten Ja, Karotten sind für Hunde ein gesunder, kalorienarmer Snack. Roh dienen sie als natürliche Zahnpflege, gekocht oder gerieben sind sie besonders gut verwertbar. Wegen des Fruchtzuckers gilt aber auch hier Maß. Unbedenklich Wassermelone Ja, das rote Fruchtfleisch der Wassermelone ist für Hunde ein erfrischender, wasserreicher Sommersnack. Kerne und grüne Schale müssen aber entfernt werden, und wegen des Zuckers gilt Maß. Kleine Mengen Kartoffeln Ja, aber nur gekocht und geschält. Gekochte Kartoffeln sind eine gut verträgliche Kohlenhydratquelle. Rohe Kartoffeln, grüne Stellen und Keime enthalten dagegen giftiges Solanin und sind tabu. Giftig Avocado Besser nicht. Avocado enthält den Stoff Persin, ist sehr fettreich, und der große Kern kann verschluckt werden und den Darm verstopfen. Halte Avocado von deinem Hund fern. Unbedenklich Gurke Ja, frische Salatgurke ist für Hunde unbedenklich und ein idealer kalorienarmer Snack — besonders für übergewichtige Hunde und an heißen Tagen. Eingelegte oder gewürzte Gurken sind dagegen tabu. Kleine Mengen Nüsse Vorsicht: Manche Nüsse sind für Hunde giftig (Macadamia, schimmelige Walnüsse), andere sehr fettig oder gesalzen. Notwendig sind Nüsse nicht — am sichersten lässt du sie ganz weg. Unbedenklich Eier Ja, Eier sind für Hunde eine hochwertige Eiweißquelle und liefern wertvolle Vitamine. Am besten gekocht, denn rohes Eiklar kann auf Dauer die Biotinaufnahme stören und birgt ein Salmonellenrisiko. Giftig Weintrauben Nein — Weintrauben und Rosinen sind für Hunde giftig und können ein akutes Nierenversagen auslösen. Schon kleine Mengen sind gefährlich, und Hunde reagieren sehr unterschiedlich empfindlich. Beides gehört strikt außer Reichweite. Unbedenklich Blaubeeren Ja, Blaubeeren sind für Hunde ein gesunder, kalorienarmer Snack. Sie stecken voller Antioxidantien und Vitamine und eignen sich durch ihre kleine Größe ideal als Trainingsleckerli — in Maßen wegen des Fruchtzuckers. Kleine Mengen Tomaten In kleinen Mengen ja, aber nur reife, rote Tomaten ohne Grün. Grüne, unreife Tomaten sowie Strünke, Blätter und die Pflanze enthalten giftiges Solanin und sind tabu. Unbedenklich Reis Ja, gekochter Reis ist für Hunde gut verträglich und mit etwas Hähnchen die klassische Schonkost bei Magen-Darm-Problemen. Als Beilage in Maßen, immer weich gekocht und ungewürzt. Unbedenklich Mango Ja, reifes Mango-Fruchtfleisch ist für Hunde ein süßer, vitaminreicher Snack. Kern und Schale müssen aber weg, und wegen des hohen Zuckergehalts ist die Mango nur ein gelegentliches Leckerli. Unbedenklich Huhn (Hähnchen) Ja, gekochtes Hühnerfleisch ist für Hunde sehr gut verträglich und liefert mageres Eiweiß — mit Reis die klassische Schonkost. Wichtig: ohne Knochen, Haut und Gewürze, denn gekochte Knochen können splittern. Unbedenklich Haferflocken Ja, Haferflocken sind für Hunde gut verträglich und liefern Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Am besten eingeweicht oder gekocht und ungezuckert — Fertigmüslis mit Zucker oder Rosinen sind tabu. Kleine Mengen Joghurt In kleinen Mengen ja: Ungezuckerter Naturjoghurt ist für viele Hunde ein verträglicher Snack mit probiotischen Kulturen. Wegen der Laktose verträgt ihn aber nicht jeder Hund — Fruchtjoghurt mit Zucker ist tabu. Kleine Mengen Kirschen Mit Vorsicht: Das reife, entsteinte Fruchtfleisch ist in kleinen Mengen okay. Steine, Stiele und Blätter enthalten dagegen giftige Blausäureverbindungen, und der Stein kann den Darm verstopfen — ganze Kirschen sind tabu. Unbedenklich Birne Ja, reife Birne ist für Hunde ein saftiger, vitaminreicher Snack — allerdings ohne Kerngehäuse, da die Kerne Blausäure enthalten. Wegen des Fruchtzuckers nur in Maßen. Kleine Mengen Brokkoli Ja, Brokkoli ist für Hunde in kleinen Mengen gesund, am besten gekocht. Größere Mengen können wegen bestimmter Inhaltsstoffe den Magen reizen und Blähungen verursachen — daher nur als Beigabe. Unbedenklich Quark Ja, Magerquark ist für Hunde gut verträglich und liefert Eiweiß und Kalzium. Er enthält wenig Laktose und eignet sich als Topping oder Teil einer Schonkost — ungezuckert und in Maßen. Kleine Mengen Paprika In kleinen Mengen ja, aber nur reife rote Paprika, am besten gekocht. Grüne, unreife Paprika enthält mehr Solanin, und scharfe Sorten wie Chili und Peperoni sind für Hunde tabu. Unbedenklich Zucchini Ja, Zucchini ist für Hunde ein kalorienarmer, gut verträglicher Snack — roh oder gekocht. Nur stark bittere Zucchini solltest du wegwerfen, da sie giftige Bitterstoffe enthalten können. Kleine Mengen Milch Nur in kleinen Mengen. Viele erwachsene Hunde vertragen die Laktose in Kuhmilch schlecht und reagieren mit Durchfall und Blähungen. Notwendig ist Milch nicht — frisches Wasser ist immer die beste Wahl. Giftig Zwiebeln Nein, Zwiebeln sind für Hunde giftig — roh, gekocht, getrocknet und als Pulver. Sie zerstören die roten Blutkörperchen und können eine gefährliche Blutarmut auslösen, die oft erst nach Tagen sichtbar wird. Kleine Mengen Erdnussbutter Nur mit Vorsicht: Reine, ungesalzene und ungesüßte Erdnussbutter ist als kleiner Snack okay — aber niemals welche mit Xylit, denn dieser Süßstoff ist für Hunde lebensgefährlich. Prüfe immer die Zutatenliste. Giftig Knoblauch Nein, Knoblauch ist für Hunde giftig — wie die Zwiebel, gewichtsbezogen sogar stärker. Er schädigt die roten Blutkörperchen und kann eine Blutarmut auslösen. Auch kleine Mengen und Knoblauchpulver sind gefährlich. Kleine Mengen Spinat In kleinen Mengen ja: Gekochter Spinat liefert Vitamine und Eisen. Wegen der enthaltenen Oxalsäure sollte er aber nur in kleinen Mengen gegeben werden — und nicht bei Hunden mit Nieren- oder Harnsteinproblemen. Giftig Rosinen Nein — Rosinen sind wie Weintrauben für Hunde giftig und können ein akutes Nierenversagen auslösen. Getrocknet sind sie sogar konzentrierter und stecken oft versteckt in Gebäck und Müsli. Schon kleine Mengen sind gefährlich. Giftig Schokolade Nein — Schokolade ist für Hunde giftig. Das enthaltene Theobromin kann zu Vergiftungen mit Herzrasen, Zittern, Krämpfen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher. Giftig Xylit (Birkenzucker) Nein — Xylit ist für Hunde hochgiftig und lebensgefährlich. Der Süßstoff löst eine massive Insulinausschüttung mit gefährlicher Unterzuckerung aus und kann die Leber schädigen. Schon kleine Mengen sind ein Notfall. Giftig Macadamianüsse Nein — Macadamianüsse sind für Hunde giftig. Schon wenige Nüsse können Schwäche, Zittern, Erbrechen und Bewegungsstörungen, besonders der Hinterbeine, auslösen. Halte Macadamia strikt von deinem Hund fern. Giftig Kaffee & Koffein Nein, Kaffee und Koffein sind für Hunde giftig. Schon kleine Mengen können Unruhe, Herzrasen, Zittern und Krämpfe auslösen. Das gilt auch für Tee, Cola, Energydrinks und gebrauchten Kaffeesatz. Giftig Alkohol Nein, niemals. Alkohol ist für Hunde hochgiftig und lebensgefährlich. Wegen des Körpergewichts genügen schon kleine Mengen für eine schwere Vergiftung. Auch versteckter Alkohol in Speisen und rohem Hefeteig ist gefährlich. Giftig Roher Hefeteig Nein, roher Hefeteig ist für Hunde gefährlich — gleich aus zwei Gründen: Er geht im warmen Magen weiter auf und kann ihn dehnen, und die Hefe bildet bei der Gärung Alkohol, der zu einer Vergiftung führen kann.

Häufige Fragen

Was ist für Hunde am gefährlichsten?

Zu den gefährlichsten Lebensmitteln zählen Schokolade (Theobromin), Weintrauben und Rosinen (akutes Nierenversagen), Zwiebeln und Knoblauch (zerstören rote Blutkörperchen), Avocado (Persin), Macadamianüsse, Xylit (Birkenzucker), Alkohol und Koffein. Sie gehören immer außer Reichweite des Hundes.

Dürfen Hunde Essensreste vom Tisch bekommen?

Nur sehr eingeschränkt. Viele Speisen sind zu salzig, zu fettig, gewürzt oder enthalten Zwiebeln, Knoblauch und andere für Hunde schädliche Zutaten. Ungewürztes, mageres Fleisch oder gekochtes Gemüse in kleinen Mengen sind die Ausnahme — gewürzte Reste sind keine geeignete Hundenahrung.

Was tun bei Verdacht auf eine Vergiftung?

Sofort die Tierärztin, den Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst bzw. die Tiergiftnotrufzentrale kontaktieren — auch nachts und auch, wenn der Hund noch munter wirkt, da viele Vergiftungen verzögert wirken. Nimm wenn möglich die Verpackung mit und nenne Art und Menge. Löse niemals eigenmächtig Erbrechen aus.

Welches Obst und Gemüse ist für Hunde gesund?

Unbedenklich sind unter anderem Äpfel ohne Kerngehäuse, Bananen, Beeren, Karotten, Gurke und gekochter Brokkoli — in Maßen als Beigabe oder Leckerli. Sie ersetzen aber kein hochwertiges Hundefutter.

Warum vertragen manche Hunde keine Milch?

Viele erwachsene Hunde bilden zu wenig Laktase und können den Milchzucker schlecht verdauen, was zu Durchfall führt. Fermentierte, fettarme Milchprodukte wie Naturjoghurt werden oft besser vertragen; Wasser bleibt das wichtigste Getränk.

Sind Knochen für Hunde geeignet?

Gekochte Knochen niemals — sie splittern und können den Verdauungstrakt verletzen. Auch bei rohen Knochen besteht ein Verletzungs- und Verschlussrisiko. Im Zweifel lieber darauf verzichten und mit dem Tierarzt sprechen.

Was ist das Wichtigste in der Hundeernährung?

Ein hochwertiges, ausgewogenes Hundefutter, das alle nötigen Nährstoffe liefert, dazu immer frisches Wasser. Menschliche Lebensmittel sind höchstens ein gelegentliches Extra, nie die Hauptnahrung.

Woran erkenne ich eine Vergiftung beim Hund?

Mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, vermehrtes Speicheln, Zittern, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Krämpfe, blasses oder verfärbtes Zahnfleisch und eine veränderte Atmung. Da viele Vergiftungen verzögert wirken, solltest du den Hund auch dann beobachten und im Zweifel den Tierarzt kontaktieren, wenn er zunächst noch munter wirkt.

Wichtiger Hinweis

Diese Übersicht ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei anhaltenden Beschwerden wende dich sofort an deine Tierärztin, deinen Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst bzw. eine Tiergiftnotrufzentrale.

Quellen: allgemeine veterinärmedizinische Empfehlungen zur Hundeernährung und zu für Hunde giftigen Lebensmitteln. Stand: 06/2026.