Rottweiler

Rottweiler

Selbstsicher, ruhig und wachsam — ein kraftvoller Schutz- und Begleithund.

Größe
56–68 cm
Gewicht
35–60 kg
Lebenserwartung
8–10 Jahre
Herkunft
Deutschland
FCI-Gruppe
Pinscher und Schnauzer
Steckbrief: Rottweiler auf einen Blick
Größe56–68 cm
Gewicht35–60 kg
Lebenserwartung8–10 Jahre
HerkunftDeutschland
FCI-GruppePinscher und Schnauzer
Fellpflegegering
Aktivitätsbedarfhoch
Anfängertauglichmit Erfahrung

Temperament & Eignung

Einschätzung der Redaktion auf Basis von FCI-Rassestandard und VDH-Angaben.

AktivitätErziehbarVerträglichKinderWachsamEigenständig
Aktivitätsbedarf4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Anfängertauglich4/5
Pflegeaufwand2/5
Wachsamkeit5/5
Verträglichkeit3/5
Haarverlust3/5
Eigenständigkeit2/5
2 hpro Tag
Auslastung pro Tag

Richtwert für Bewegung & Beschäftigung dieser Rasse.

Verträglichkeit & Eignung
Kinder Gut
Andere Hunde Mittel
Anfänger:innen Gut
Wohnung Gering
Größe im Vergleich
Mensch
~175 cm
Rottweiler
68 cm

Eigenschaften

Das Wichtigste in Kürze
Charakter selbstsicher, ruhig, mutig, anhänglich, schützend, nervenstark.
Größe/Gewicht 56–68 cm, ca. 35–60 kg
Lebenserwartung 8–11 Jahre.
Eignung erfahrene, souveräne Halter mit Zeit und Sachkunde
kein Anfänger-Hund; teils Listenhund (Rechtslage prüfen).
2–3 h
Auslastung/Tag
Nein
Anfänger
Niedrig
Fellpflege
Ja
Wachhund

Herkunft & Geschichte

Römerzeit
Römische Treibhunde gelangen über die Alpen nach Rottweil.
1907
Gründung des Deutschen Rottweiler-Klubs.
1910
Anerkennung als Polizeihunderasse.

Der Rottweiler ist eine der ältesten Gebrauchshunderassen und stammt aus der Region um die württembergische Stadt Rottweil. Seine Vorfahren waren römische Treibhunde, die das Vieh der Legionen über die Alpen begleiteten. In Rottweil, einem wichtigen Viehhandelszentrum, entwickelte sich daraus der „Rottweiler Metzgerhund": ein kräftiger Hund, der Rinderherden trieb, das Vieh bewachte und sogar den Geldbeutel des Metzgers — am Halsband befestigt — sicher nach Hause brachte.

Mit der Industrialisierung und dem Aufkommen der Eisenbahn verlor der Treibhund seine Aufgabe und die Rasse wäre fast verschwunden. Gerettet wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Rottweiler als Polizei- und Diensthund entdeckt wurde. Diese Geschichte als Treib-, Schutz- und Diensthund prägt ihn bis heute: Er ist kraftvoll, mutig, wachsam und arbeitsfreudig — ein ernstzunehmender Gebrauchshund, kein Anfänger-Begleithund.

Aussehen & Größe

Der Rottweiler ist ein großer, kraftvoll und kompakt gebauter Hund von beeindruckender Substanz. Rüden erreichen 61–68 cm und 50–60 kg, Hündinnen 56–63 cm und 35–48 kg. Sein kurzes, dichtes, hart anliegendes Stockhaar ist stets schwarz mit klar abgegrenzten, satten rostbraunen Abzeichen an Fang, Augen, Brust und Läufen — ein unverwechselbares Markenzeichen. Der breite Kopf mit der kräftigen Schnauze unterstreicht den selbstsicheren, ruhigen Ausdruck. Trotz seiner Masse wirkt ein gut gebauter Rottweiler nie plump, sondern athletisch und ausbalanciert.

Wesen & Charakter

Ein wesensfester Rottweiler aus seriöser Zucht ist selbstsicher, ruhig, nervenstark und ausgeglichen. Er ist kein nervöser Kläffer, sondern ein gelassener Hund mit hoher Reizschwelle, der erst bei echtem Anlass reagiert. Seiner Familie gegenüber ist er anhänglich, treu und geradezu verschmust — er sucht engen Anschluss und möchte mittendrin sein. Diese Mischung aus Gelassenheit und tiefer Bindung macht ihn für erfahrene Halter zu einem wunderbaren Begleiter.

Gleichzeitig ist und bleibt der Rottweiler ein Schutzhund mit ausgeprägtem Wach- und Territorialverhalten. Er beobachtet aufmerksam, ist Fremden gegenüber zunächst neutral bis zurückhaltend und verteidigt seine Familie, wenn es nötig ist. Seine Kraft und sein Selbstbewusstsein verlangen einen souveränen Menschen, an dem er sich orientiert. In unsicheren, inkonsequenten oder überfordernden Händen kann aus diesem mächtigen Hund ein ernstes Problem werden — in den richtigen Händen ist er ein zuverlässiger, gutmütiger Fels in der Brandung.

Haltung & Auslastung

Der Rottweiler ist ein Arbeitshund und braucht körperliche wie geistige Auslastung — ein gelangweilter, unterforderter Rottweiler dieser Kraftklasse ist niemandem zu wünschen. Geeignet sind Aufgaben, die seinem ruhigen, kräftigen Wesen entsprechen:

  • Begleithunde- und Gehorsamstraining als Grundlage — für die Rasse besonders wichtig.
  • Fährten- und Nasenarbeit, Mantrailing, Zugarbeit (z. B. Zughundesport).
  • Hundesport wie Obedience oder — mit erfahrener Anleitung — IGP/Schutzdienst.
  • Ausgedehnte Spaziergänge und ruhige Beschäftigung, die ihn fordert, aber nicht aufputscht.

Wichtig ist die Balance: Der Rottweiler braucht Auslastung, aber auch Ruhe und klare Strukturen, kein dauerndes Aufdrehen. Im Wachstum sollten Gelenke des schweren Hundes geschont werden (kein übermäßiges Springen, Treppen). Er gehört als Familienhund ins Haus, nicht in den Zwinger — sein Bindungsbedürfnis ist groß.

Wohn- & Klimaeignung

Wohnung
Gering

Braucht Platz und am besten ein Haus mit Garten; eine reine Kleinwohnung passt schlecht.

Hitze
Gut

Kommt mit Wärme gut zurecht; trotzdem Schatten, Wasser und Pausen anbieten.

Kälte
Gering

Friert schnell — bei Kälte hilft ein Mantel, kurze Runden und das Abspülen von Streusalz.

Erziehung

Die Erziehung eines Rottweilers gehört in erfahrene Hände und ist die zentrale Verantwortung bei dieser Rasse. Er ist intelligent, lernwillig und will mit seinem Menschen zusammenarbeiten, braucht aber von Welpenbeinen an eine ruhige, faire, absolut konsequente und souveräne Führung. Härte, Drill oder Einschüchterung sind bei einem so kräftigen, sensiblen Hund gefährlich kontraproduktiv und können Aggression oder Unsicherheit erzeugen.

Frühe und sehr breite Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Alltagssituationen ist entscheidend, damit der Schutztrieb in geordnete Bahnen findet. Eine kompetente Hundeschule, ein sauber aufgebauter Rückruf und konsequentes Impulskontrolltraining sind Pflicht. Ziel ist ein Hund, der zuverlässig zwischen Alltag und echter Bedrohung unterscheidet und sich jederzeit kontrollieren lässt. Wer einen Rottweiler führt, übernimmt Verantwortung für einen Hund, der durch seine Kraft Schaden anrichten könnte — entsprechend ernst ist die Erziehung zu nehmen.

Tipps aus der Praxis

Nur mit Erfahrung und Sachkunde halten.

Rechtslage des Bundeslands vorab klären (teils Listenhund).

Früh sozialisieren und Gehorsam sauber aufbauen.

Pflege

Das kurze, dichte Fell ist sehr pflegeleicht: regelmäßiges Bürsten genügt, im Fellwechsel etwas häufiger. Der Rottweiler haart mäßig. Ohren, Krallen und Zähne gehören zur Routinekontrolle. Wegen seiner Größe und seines Gewichts sollte auf gesunde Gelenke und eine schlanke Linie geachtet werden. Insgesamt ist der Pflegeaufwand gering — der eigentliche „Aufwand" dieser Rasse liegt nicht im Fell, sondern in Erziehung, Auslastung, Sachkunde und Verantwortung.

Pflege nach Jahreszeit

Sommer

Auch ein robuster Hund braucht im Sommer Schatten, frisches Wasser und Pausen; lege die Runden in die kühleren Tageszeiten und meide heißen Asphalt.

Winter

Bei Kälte und Nässe friert diese Rasse schnell — ein gut sitzender Hundemantel hilft, halte die Runden bei Frost kurz und spüle nach dem Gassi Streusalz von den Pfoten.

Die vier Lebensphasen

1
8.–16. Woche
Welpe

Prägephase: Stubenreinheit, erste Grundkommandos und vor allem behutsame Sozialisierung mit Menschen, Tieren und Alltagsreizen.

2
4.–12. Monat
Junghund

Pubertät: Der Hund testet Grenzen, Gelerntes muss gefestigt werden. Konsequenz, Geduld und weiter viel Sozialkontakt sind jetzt entscheidend.

3
ab 1.–2. Jahr
Erwachsen

Körperlich und geistig ausgereift, belastbar und ausgeglichen — die längste und stabilste Lebensphase mit klarer Routine.

4
Senior
Senior

Ruhiger und weniger ausdauernd; angepasste Bewegung, Gelenkschutz und engmaschigere Vorsorge tun jetzt besonders gut.

Ernährung & Gesundheit

Als großer, schwerer Hund braucht der Rottweiler bedarfsgerechtes, hochwertiges Futter; gerade im Wachstum ist eine nicht zu energiereiche Ernährung wichtig, um das Skelett zu schonen. Übergewicht belastet Gelenke und Herz und ist unbedingt zu vermeiden. Wegen des tiefen Brustkorbs ist Ruhe nach den Mahlzeiten ratsam (Magendrehungsrisiko). Rassetypische Gesundheitsthemen:

Gesundheit im Blick
  • Hüft- und Ellbogendysplasie (HD/ED) — bei großen Rassen zentral; Zuchtuntersuchung der Eltern wichtig.
  • Herzerkrankungen (z. B. Subaortenstenose).
  • Erhöhte Tumorneigung — ein bekanntes Thema der Rasse, das die Lebenserwartung mitbestimmt.
  • Kreuzbandrisse und Gelenkverschleiß bei Übergewicht.

Futtermenge nach Gewicht

Richtwerte für ein hochwertiges Trockenfutter pro Tag — die genaue Menge hängt von Alter, Aktivität und Futtersorte ab.

Trockenfutter-Richtwerte (erwachsener, normal aktiver Hund)
GewichtMenge/TagMahlzeiten
5 kgca. 80–100 g2
10 kgca. 140–170 g2
20 kgca. 230–290 g2
30 kgca. 320–390 g2
40 kgca. 400–480 g2

Exakt für deinen Hund: Futtermengen-Rechner.

Die Lebenserwartung ist mit 8 bis 11 Jahren leider eher kurz. Den Futterbedarf kannst du mit dem Futtermengen-Rechner abschätzen.

Rechtslage: Listenhund und Versicherung

Beim Rottweiler ist die rechtliche Situation vor der Anschaffung unbedingt zu klären. In einigen Bundesländern (etwa Brandenburg) steht er auf der Rasseliste der „gefährlichen Hunde", in anderen nicht — die Regelungen sind Ländersache und reichen von keinerlei Auflagen bis zu Wesenstest, Sachkundenachweis, Maulkorb- und Leinenpflicht oder Haltegenehmigung. Wer einen Rottweiler halten möchte, sollte die Vorschriften seines Bundeslandes und der Gemeinde genau prüfen, ebenso etwaige Einschränkungen im Mietvertrag. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist bei diesem kraftvollen Hund absolut unverzichtbar und vielerorts ohnehin Pflicht. Ein freiwilliger Wesenstest und der Nachweis von Gehorsam schaffen zusätzlich Sicherheit und ein gutes Standing in der Öffentlichkeit.

Der Rottweiler als Familienhund

Ein wesensfester, gut erzogener und ausgelasteter Rottweiler ist ein hervorragender, liebevoller Familienhund, der seine Menschen abgöttisch liebt und zuverlässig beschützt. Mit „seinen" Kindern ist er meist ruhig, geduldig und schützend — wegen seiner enormen Kraft gehören Kind und Hund jedoch immer beaufsichtigt, und Kinder müssen den respektvollen Umgang lernen. Seine Größe kann kleine Kinder unbeabsichtigt umstoßen. Eine breite, frühe Sozialisierung ist Voraussetzung. In eine erfahrene, souveräne Familie, die ihm Führung, Auslastung und engen Anschluss bietet, passt er wunderbar — als „Statussymbol", Kettenhund oder Hund für Unerfahrene ist er hingegen grundfalsch aufgehoben.

Kosten & Anschaffung

Ein Welpe aus seriöser Zucht mit HD/ED- und Gesundheitsnachweisen sowie wesensfesten Elterntieren kostet meist 1.500 bis 2.500 Euro. Gerade beim Rottweiler ist die Wahl eines verantwortungsvollen Züchters, der auf Wesensfestigkeit und Gesundheit selektiert, von größter Bedeutung — Finger weg von „Imponier-Zuchten" und dubiosen Angeboten. Hinzu kommen die laufenden Kosten eines großen Hundes, mögliche höhere Hundesteuer für Listenhunde, Versicherung und realistisch einzuplanende Tierarztkosten. Eine Kalkulation liefert der Hundekosten-Rechner.

Laufende Kosten / Monatca. 190 €

Richtwerte je nach Region, Futter und Gesundheit. Einmalige Anschaffung beim seriösen Züchter: 1.500–2.500 €.

Futter85 €
Haftpflicht & Steuer25 €
Pflege & Zubehör30 €
Tierarzt-Rücklage50 €

Individuell kalkulieren mit dem Hundekosten-Rechner.

Seriösen Züchter erkennen
zeigt Mutterhündin & Aufzucht im eigenen Zuhause
Gesundheitstests der Elterntiere (mit Papieren)
nur ein bis zwei Würfe pro Jahr
fragt selbst kritisch nach deinem Zuhause
Abgabe ab 8.–10. Woche, geimpft & gechipt
Schutzvertrag & lebenslange Rücknahme-Zusage
keine „Modefarben" oder Misch-Vermehrung
offen für Fragen & bietet Nachbetreuung
Erstausstattung-Checkliste
Halsband & Leine
Brustgeschirr
Futter- & Wassernapf
hochwertiges Futter
Liegeplatz / Körbchen
Transportbox / Autositz
Spielzeug & Kauartikel
Fellpflege-Set
Hundemarke & Haftpflicht
Tierarzt-Ersttermin

Vorteile und Herausforderungen

Das spricht dafür
  • selbstsicher, ruhig & nervenstark
  • loyal & schützend
  • kurzes, pflegeleichtes Fell
  • wesensfest ein toller Familienhund
Das ist zu bedenken
  • nur für erfahrene Halter
  • teils Listenhund (Rechtslage prüfen)
  • kraftvoll — Erziehung ist Pflicht
  • kürzere Lebenserwartung (8–11 J.)

Häufige Irrtümer

Mythos„Der Rottweiler ist von Natur aus aggressiv."
FaktEin wesensfester Rottweiler ist ruhig und gutmütig — Aggression entsteht durch Fehlzucht und falsche Haltung, nicht durch die Rasse.
Mythos„Einen so harten Hund muss man hart anpacken."
FaktFalsch und gefährlich — er braucht souveräne, faire Führung; Härte erzeugt Probleme.
Mythos„Als Wachhund kann er draußen leben."
FaktNein — er ist sehr menschenbezogen und gehört als Familienmitglied ins Haus.
Mythos„Überall gleich erlaubt."
FaktDie Rechtslage ist Ländersache — teils Listenhund mit Auflagen; vor dem Kauf prüfen.

„Ein ruhiger, nervenstarker Beschützer, der in souveräne und erfahrene Hände gehört."

rassescout-Redaktion

Für wen geeignet?

Der Rottweiler passt ausschließlich zu erfahrenen, souveränen und verantwortungsbewussten Menschen, die Zeit, Sachkunde und Konsequenz mitbringen und sich der Rechtslage bewusst sind. Für aktive Halter mit Hundeerfahrung, die einen ruhigen, schützenden und tief gebundenen Begleiter suchen und bereit sind, in Erziehung und Sozialisierung zu investieren, ist er ein loyaler Traumhund. Ungeeignet ist er für Anfänger, unsichere oder inkonsequente Menschen, für die Haltung als Statussymbol oder Wachhund am Zwinger. Ob du der Rasse gewachsen bist, solltest du ehrlich prüfen — eine erste Orientierung gibt der Test „Welcher Hund passt zu mir?".

Passt zu dir, wenn …

du Hundeerfahrung und Zeit für Erziehung mitbringst
du einen ruhigen, selbstsicheren Begleiter suchst
du dich über Listenhund-Auflagen informierst
es dein erster Hund ist
du wenig Zeit für Auslastung hast
du die rechtlichen Auflagen scheust

Häufige Fragen

Ist der Rottweiler ein gefährlicher Hund?

Nicht von Natur aus. Gut sozialisiert und geführt ist er ruhig und gutmütig. Seine Kraft und sein Schutztrieb verlangen aber kompetente, verantwortungsvolle Halter.

Ist der Rottweiler ein Listenhund?

In einigen Bundesländern ja. Das kann Wesenstest, erhöhte Hundesteuer und besondere Haltungsauflagen bedeuten — vor der Anschaffung unbedingt die Landesregelung prüfen.

Ist der Rottweiler ein guter Familienhund?

Ja, bei guter Sozialisierung ist er seiner Familie gegenüber sanft, treu und kinderlieb. Erziehung und Erfahrung des Halters sind aber Voraussetzung.

Wie viel Auslastung braucht ein Rottweiler?

Ausreichend Bewegung plus eine sinnvolle Aufgabe wie Fährten-, Unterordnungs- oder Zugarbeit. Reines Spazierengehen genügt ihm nicht.

Eignet sich der Rottweiler für Anfänger?

Eher nicht. Wegen Kraft, Schutztrieb und rechtlichem Status profitiert er stark von erfahrenen, konsequenten Haltern.

Wie alt wird ein Rottweiler?

Mit rund 8 bis 10 Jahren ist seine Lebenserwartung als große Rasse vergleichsweise niedrig.

Welche Krankheiten sind beim Rottweiler typisch?

Hüft- und Ellbogengelenksdysplasie, Kreuzbandrisse, Herzerkrankungen wie die Aortenstenose, eine erhöhte Krebsneigung sowie Augenerkrankungen. Seriöse Züchter untersuchen die Elterntiere.

Kann ein Rottweiler gut allein bleiben?

Nur begrenzt — er ist sehr menschenbezogen und familienorientiert und bleibt ungern lange allein. Das Alleinbleiben sollte früh und behutsam geübt werden.

Wie groß und schwer wird ein Rottweiler?

Rüden etwa 61 bis 68 cm, Hündinnen 56 bis 63 cm Schulterhöhe und rund 42 bis 60 kg — ein großer, kräftiger und muskulöser Hund.

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Quellen: FCI-Rassestandard Nr. 147 · VDH · Redaktionelle Einschätzung · Stand 06/2026. Bei Gesundheitsfragen ersetzt dieser Artikel keinen Tierarztbesuch.