Mops

Mops

Verschmust, gemütlich und humorvoll — ein geselliger Begleithund für ruhige Haushalte.

Größe
25–33 cm
Gewicht
6–8 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Herkunft
China
FCI-Gruppe
Gesellschafts- und Begleithund
Steckbrief: Mops auf einen Blick
Größe25–33 cm
Gewicht6–8 kg
Lebenserwartung12–15 Jahre
HerkunftChina
FCI-GruppeGesellschafts- und Begleithund
Fellpflegegering
Aktivitätsbedarfgering
Anfängertauglichgut geeignet

Temperament & Eignung

Einschätzung der Redaktion auf Basis von FCI-Rassestandard und VDH-Angaben.

AktivitätErziehbarVerträglichKinderWachsamEigenständig
Aktivitätsbedarf2/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Anfängertauglich3/5
Pflegeaufwand2/5
Wachsamkeit2/5
Verträglichkeit3/5
Haarverlust3/5
Eigenständigkeit2/5
1 hpro Tag
Auslastung pro Tag

Richtwert für Bewegung & Beschäftigung dieser Rasse.

Verträglichkeit & Eignung
Kinder Gut
Andere Hunde Mittel
Anfänger:innen Mittel
Wohnung Gut
Größe im Vergleich
Mensch
~175 cm
Mops
33 cm

Eigenschaften

Das Wichtigste in Kürze
Charakter freundlich, anhänglich, verschmust, humorvoll, gelassen, menschenbezogen.
Größe/Gewicht 25–33 cm, ca. 6–8 kg
Lebenserwartung 12–14 Jahre.
Eignung Stadt, Wohnung, Familien, Senioren
kein Hund für Hitze, Sport oder lange Strecken.
0,5–1 h
Auslastung/Tag
Ja
Anfänger
Niedrig
Fellpflege
Nein
Wachhund

Herkunft & Geschichte

China
Vor über 2000 Jahren aus doggenartigen Hunden gezüchtet.
16. Jh.
Gelangt über die niederländische Ostindien-Kompanie nach Europa.
1688
Kommt mit Wilhelm III. von Oranien nach England.

Der Mops ist eine sehr alte Rasse mit Wurzeln in China, wo kurznasige Hunde dieses Typs schon vor über 2.000 Jahren als geschätzte Begleiter an den Kaiserhöfen gehalten wurden. Über Handelswege gelangte der Mops im 16. und 17. Jahrhundert nach Europa, wo er rasch zum beliebten Hund des Adels und gekrönter Häupter wurde — er war unter anderem der Lieblingshund am niederländischen und englischen Hof. Über Jahrhunderte war der Mops ein reiner Gesellschafts- und Schoßhund, gezüchtet allein dafür, ein liebenswerter, unterhaltsamer Begleiter zu sein.

Dieses Erbe prägt sein Wesen bis heute: Der Mops ist ganz auf den Menschen ausgerichtet, anhänglich und gesellig, ohne Arbeits- oder Jagdtrieb. Sein lateinischer Wahlspruch „multum in parvo" (viel in wenig) beschreibt ihn treffend — viel Charakter und Charme in einem kleinen Körper. Leider hat die Zucht auf ein immer flacheres Gesicht der Rasse erhebliche Gesundheitsprobleme beschert, weshalb der Mops heute im Zentrum der Qualzucht-Debatte steht (siehe unten).

Aussehen & Größe

Der Mops ist ein kleiner, kompakter und kräftig-quadratisch gebauter Hund von 25–33 cm Schulterhöhe und 6–8 kg Gewicht. Sein unverwechselbares Markenzeichen ist das runde, faltige Gesicht mit der kurzen Nase, den großen, dunklen, ausdrucksvollen Augen und der typischen gerunzelten Stirn. Das kurze, glatte und glänzende Fell ist pflegeleicht und kommt vor allem in Silber, Apricot, Fawn (Hellbraun, jeweils mit schwarzer Gesichtsmaske) und Schwarz vor. Die hoch angesetzte, eng eingerollte Rute (möglichst doppelt geringelt) ist ein weiteres Rassemerkmal. Trotz seiner Kompaktheit soll der Mops nicht übertrieben kurznasig oder übergewichtig sein — ein gesunder Mops hat einen erkennbaren Fang und freie Nasenlöcher.

Wesen & Charakter

Der Mops ist ein ausgesprochen freundlicher, anhänglicher und gutmütiger Hund mit viel Humor — er gilt als kleiner Clown, der seine Menschen mit seinem komischen Verhalten zum Lachen bringt. Er ist verschmust, gesellig und menschenbezogen, liebt es im Mittelpunkt zu stehen und ist dabei angenehm gelassen und ausgeglichen. Aggression ist ihm völlig fremd; er ist sozial, verträglich und auch Fremden und Kindern gegenüber freundlich — als Wachhund taugt er nicht.

Der Mops ist kein nervöser Kläffer, sondern ein ruhiger, zufriedener Begleiter, der sich gut anpasst und gern auf dem Sofa entspannt, aber durchaus auch verspielt sein kann. Hinter dem sanften Wesen steckt ein kleiner Dickkopf, der mit Charme seinen Willen durchzusetzen versucht. Wie alle Begleithunde ist er sehr personenbezogen und verträgt langes Alleinsein schlecht. Wer einen liebenswerten, humorvollen und unkomplizierten Familien- und Gesellschaftshund sucht, findet im Mops einen treuen Gefährten — sofern man die Gesundheitsthemen ernst nimmt.

Haltung & Auslastung

Der Mops ist ein gemütlicher Begleithund mit geringem Bewegungsbedarf und damit gut für Wohnung und Stadt geeignet. Trotzdem braucht er Bewegung und etwas Beschäftigung, um nicht zu verfetten:

  • Mehrere kurze Spaziergänge täglich — angepasst an Atmung und Temperatur.
  • Leichte Kopfarbeit wie Suchspiele, Schnüffelteppich oder einfache Tricks.
  • Ruhiges Spiel im Haus oder Garten.

Das alles entscheidende Thema beim Mops ist seine Hitze- und Anstrengungsempfindlichkeit: Als stark kurznasige Rasse bekommt er bei Wärme, Hektik oder Überlastung sehr schnell akute Atemnot, die lebensgefährlich werden kann. Spaziergänge gehören im Sommer ausschließlich in die kühlen Morgen- und Abendstunden, lange Strecken, Sport und Hitze sind tabu. Auch beim Autofahren und bei Aufregung ist auf die Atmung zu achten. Übergewicht verschärft alle Probleme — eine schlanke Linie ist beim Mops überlebenswichtig.

Wohn- & Klimaeignung

Wohnung
Gut

Kompakt und anpassungsfähig — fühlt sich auch in einer Stadtwohnung wohl, sofern er ausgelastet wird.

Hitze
Gering

Hitzeempfindlich — an heißen Tagen nur früh oder spät raus, immer Schatten, Wasser und keine Anstrengung.

Kälte
Gering

Friert schnell — bei Kälte hilft ein Mantel, kurze Runden und das Abspülen von Streusalz.

Erziehung

Der Mops ist intelligent und lernfähig, aber durchaus eigensinnig — der charmante kleine Clown setzt seinen Willen gern mit Sturheit durch. Mit liebevoller Konsequenz, kurzen, motivierenden Einheiten und positiver Bestärkung lässt er sich gut erziehen; er ist futtermotiviert, was das Training erleichtert (aber die Gewichtskontrolle erschwert). Härte ist beim gutmütigen Mops völlig fehl am Platz. Wichtig ist, ihn trotz seiner Niedlichkeit als vollwertigen Hund zu behandeln und klare Regeln zu setzen.

Frühe Sozialisierung und das Training der Stubenreinheit gehören zu den ersten Aufgaben. Auch das Allein-bleiben-Können sollte behutsam geübt werden, da der gesellige Mops ungern allein ist. Beim Training ist stets auf die Atmung zu achten — Aufregung und Anstrengung schnell dosieren. Ein freundlicher, geduldiger Umgang macht aus dem Mops einen angenehmen, gut führbaren Begleiter.

Tipps aus der Praxis

Bei Hitze höchste Vorsicht — Atemnotgefahr.

Schlank halten; jedes Gramm erschwert die Atmung.

Nasenfalte regelmäßig reinigen und trocken halten.

Pflege

Das kurze Fell ist im Grunde pflegeleicht — gelegentliches Bürsten genügt; allerdings haart der Mops trotz der kurzen Haare überraschend stark und ganzjährig. Mehr Aufmerksamkeit als das Fell verlangen die rassetypischen Problemzonen: Die Gesichtsfalten, besonders die Nasenfalte, müssen regelmäßig gereinigt und trocken gehalten werden, da sich dort sonst Feuchtigkeit, Schmutz und Entzündungen sammeln. Die großen, vorstehenden Augen sind verletzungs- und reizungsanfällig und brauchen einen wachsamen Blick. Ohren, Krallen und Zähne gehören zur Routine. Der eigentliche Pflege- und Vorsorgeaufwand beim Mops liegt also weniger im Fell als in der Kontrolle von Falten, Augen und Atmung.

Pflege nach Jahreszeit

Sommer

Diese Rasse ist hitzeempfindlich: Gassi nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden, stets Schatten und Wasser bereitstellen, keine Anstrengung in der Mittagshitze und niemals im parkenden Auto lassen.

Winter

Bei Kälte und Nässe friert diese Rasse schnell — ein gut sitzender Hundemantel hilft, halte die Runden bei Frost kurz und spüle nach dem Gassi Streusalz von den Pfoten.

Die vier Lebensphasen

1
8.–16. Woche
Welpe

Prägephase: Stubenreinheit, erste Grundkommandos und vor allem behutsame Sozialisierung mit Menschen, Tieren und Alltagsreizen.

2
4.–12. Monat
Junghund

Pubertät: Der Hund testet Grenzen, Gelerntes muss gefestigt werden. Konsequenz, Geduld und weiter viel Sozialkontakt sind jetzt entscheidend.

3
ab 1.–2. Jahr
Erwachsen

Körperlich und geistig ausgereift, belastbar und ausgeglichen — die längste und stabilste Lebensphase mit klarer Routine.

4
Senior
Senior

Ruhiger und weniger ausdauernd; angepasste Bewegung, Gelenkschutz und engmaschigere Vorsorge tun jetzt besonders gut.

Ernährung & Gesundheit

Der Mops liebt Futter über alles und neigt extrem zu Übergewicht — feste, kontrollierte Futtermengen und sehr sparsame Leckerlis sind Pflicht, denn jedes Gramm zu viel verschärft die Atemprobleme und belastet Gelenke und Herz. Eine schlanke Linie ist beim Mops eine Frage der Gesundheit. Leider ist der Mops eine Rasse mit vielen ernsten rassetypischen Problemen:

Gesundheit im Blick
  • Brachycephales Syndrom (BOAS) — durch die extrem kurze Nase bedingte, oft gravierende Atemprobleme; Schnarchen, Röcheln, starke Hitzeempfindlichkeit. In schweren Fällen ist eine OP nötig.
  • Augenerkrankungen und -verletzungen durch die vorstehenden Augen.
  • Hauterkrankungen in den Falten und Allergien.
  • Wirbelsäulenprobleme (Keilwirbel, oft mit der Ringelrute verbunden) und Patellaluxation.

Futtermenge nach Gewicht

Richtwerte für ein hochwertiges Trockenfutter pro Tag — die genaue Menge hängt von Alter, Aktivität und Futtersorte ab.

Trockenfutter-Richtwerte (erwachsener, normal aktiver Hund)
GewichtMenge/TagMahlzeiten
5 kgca. 80–100 g2
10 kgca. 140–170 g2
20 kgca. 230–290 g2
30 kgca. 320–390 g2
40 kgca. 400–480 g2

Exakt für deinen Hund: Futtermengen-Rechner.

Die Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 14 Jahren. Den Futterbedarf kannst du mit dem Futtermengen-Rechner abschätzen.

Die Qualzucht-Debatte

Kaum eine Rasse steht so im Zentrum der Qualzucht-Diskussion wie der Mops. Die Zucht auf ein immer flacheres Gesicht hat zu Tieren geführt, die kaum noch frei atmen können — Tierschutz und Tiermedizin warnen deshalb deutlich. Wer sich dennoch für einen Mops entscheidet, trägt besondere Verantwortung und sollte ausschließlich zu Hunden mit möglichst langer, offener Nase und freier Atmung greifen. In den Niederlanden und teils in Deutschland gibt es bereits gesetzliche Einschränkungen für extrem kurznasige Zuchten. Hoffnung machen Bewegungen hin zu gesünderen, etwas langnasigeren Mops-Typen (gezielt auf Atemfreiheit selektiert). Kaufe niemals aus dem Internet-Handel, von Vermehrern oder aus dem Ausland mit besonders platten Gesichtern — mit einer bewussten Auswahl unterstützt du die gesündere Zukunft der Rasse statt des Leidens.

Der Mops in der Familie

Der Mops ist ein hervorragender Familienhund: kinderlieb, geduldig, verschmust und mit seinem humorvollen Wesen ein echter Sympathieträger. Seine Größe und sein gelassenes, gutmütiges Wesen machen ihn auch für Familien mit Kindern, für Senioren und für Stadtwohnungen geeignet. Wie bei jedem Hund sollten Kinder den Ruheplatz respektieren, vorsichtig mit den empfindlichen Augen umgehen und der Umgang anfangs begleitet werden. Mit anderen Hunden und Haustieren versteht er sich meist gut. Sein großes Bedürfnis nach Nähe bedeutet, dass er nicht in einen Haushalt passt, in dem er oft und lange allein wäre. In einer Familie, die seine Gesundheitsthemen ernst nimmt, ist der Mops ein liebenswerter, unkomplizierter Begleiter.

Kosten & Anschaffung

Ein Welpe von einem verantwortungsvollen, gesundheitsorientierten Züchter kostet meist 1.500 bis 2.500 Euro. Auffällig günstige Angebote stammen fast immer aus Qualzucht oder dem illegalen Welpenhandel und führen oft zu hohen Tierarztkosten und Leid. Achte unbedingt auf einen Züchter, der gezielt auf freie Atmung und längere Nasen selektiert. Gerade beim Mops sind die laufenden Gesundheitskosten (Atmung, Augen, Haut) realistisch und eher hoch einzuplanen. Eine ehrliche Kalkulation liefert der Hundekosten-Rechner.

Laufende Kosten / Monatca. 100 €

Richtwerte je nach Region, Futter und Gesundheit. Einmalige Anschaffung beim seriösen Züchter: 1.500–2.500 €.

Futter35 €
Haftpflicht & Steuer18 €
Pflege & Zubehör22 €
Tierarzt-Rücklage25 €

Individuell kalkulieren mit dem Hundekosten-Rechner.

Seriösen Züchter erkennen
zeigt Mutterhündin & Aufzucht im eigenen Zuhause
Gesundheitstests der Elterntiere (mit Papieren)
nur ein bis zwei Würfe pro Jahr
fragt selbst kritisch nach deinem Zuhause
Abgabe ab 8.–10. Woche, geimpft & gechipt
Schutzvertrag & lebenslange Rücknahme-Zusage
keine „Modefarben" oder Misch-Vermehrung
offen für Fragen & bietet Nachbetreuung
Erstausstattung-Checkliste
Halsband & Leine
Brustgeschirr
Futter- & Wassernapf
hochwertiges Futter
Liegeplatz / Körbchen
Transportbox / Autositz
Spielzeug & Kauartikel
Fellpflege-Set
Hundemarke & Haftpflicht
Tierarzt-Ersttermin

Vorteile und Herausforderungen

Das spricht dafür
  • freundlich, humorvoll & verschmust
  • ideal für Stadt & Wohnung
  • geringer Bewegungsbedarf
  • kinder- & seniorentauglich
Das ist zu bedenken
  • starke Atemprobleme (BOAS)
  • hochgradig hitzeempfindlich
  • extrem verfressen → Übergewicht
  • Falten-, Augen- & Hautpflege nötig

Häufige Irrtümer

Mythos„Schnarchen und Röcheln ist beim Mops normal und niedlich."
FaktEs ist ein Zeichen erschwerter Atmung und sollte tiermedizinisch ernst genommen werden.
Mythos„Er braucht kaum Bewegung, also ist Übergewicht egal."
FaktFalsch — gerade weil er wenig läuft, ist konsequente Gewichtskontrolle überlebenswichtig.
Mythos„Ein Mops kann überall mit, auch bei Hitze."
FaktAls stark kurznasige Rasse ist er hochgradig hitzeempfindlich — Hitze kann lebensgefährlich werden.
Mythos„Je platter das Gesicht, desto schöner."
FaktIm Gegenteil — eine längere, offene Nase bedeutet einen gesünderen Hund.

„Ein humorvoller kleiner Clown, dessen kurze Nase bei Hitze zur echten Gefahr werden kann."

rassescout-Redaktion

Für wen geeignet?

Der Mops ist der ideale Begleithund für die Stadt, die Wohnung, für Familien, Berufstätige mit überschaubaren Allein-Zeiten und Senioren, die einen verschmusten, humorvollen und nicht sportlichen Hund suchen. Ungeeignet ist er für Ausdauersportler, für heißes Klima oder lange Hitzephasen und für Menschen, die einen robusten, wachsamen oder sehr bewegungsfreudigen Hund wollen. Wer bereit ist, beim Kauf konsequent auf Gesundheit und freie Atmung zu achten und mit der Hitzeempfindlichkeit verantwortungsvoll umzugehen, bekommt einen liebenswerten kleinen Clown. Ob die Rasse zu deinem Alltag passt, klärt der Test „Welcher Hund passt zu mir?".

Passt zu dir, wenn …

du einen ruhigen, verschmusten Begleiter suchst
du in einer Wohnung lebst
du auf gesundheitsbewusste Zucht achtest
du einen sportlichen Hund suchst
es bei dir oft heiß ist
du einen extremen Kurznasen-Typ in Kauf nehmen würdest

Häufige Fragen

Ist der Mops ein guter Familienhund?

Ja, er ist freundlich, geduldig und kinderlieb. Wichtig sind Hitzeschutz, Gewichtskontrolle und die Wahl eines gesundheitsorientierten Züchters.

Warum ist der Mops so hitzeempfindlich?

Durch seine kurze Schnauze kann er Wärme schlecht abatmen. Bei Hitze drohen Atemnot und Hitzschlag — Bewegung nur in kühlen Stunden.

Worauf muss ich beim Mops-Kauf achten?

Auf einen seriösen Züchter, der auf längere Nasen, freie Atemwege und gesunde Anatomie züchtet und die Elterntiere untersuchen lässt.

Wie viel Bewegung braucht ein Mops?

Mehrere kurze Spaziergänge und etwas Spiel täglich genügen. Lange oder anstrengende Touren, besonders bei Wärme, sind ungeeignet.

Haart der Mops viel?

Ja, trotz kurzen Fells haart er überraschend stark und ganzjährig. Regelmäßiges Bürsten hilft.

Wie alt wird ein Mops?

In der Regel 12 bis 14 Jahre — gesunde Zucht, schlankes Gewicht und Vorsorge vorausgesetzt.

Ist der Mops ein Anfängerhund?

Ja — er ist freundlich, anhänglich und gut verträglich. Wichtig sind die Berücksichtigung seiner Hitzeempfindlichkeit, die Wahl eines gesundheitsorientierten Züchters und ein schlankes Gewicht.

Warum schnarcht und röchelt der Mops?

Durch seinen kurzen Kopf (Brachyzephalie) sind die Atemwege verengt, was zu Schnarchen und Röcheln führt. Ein Züchter, der auf freie Atmung und eine etwas längere Nase achtet, ist wichtig.

Welche Krankheiten sind beim Mops typisch?

Das brachyzephale Atemwegssyndrom, Augenerkrankungen und -verletzungen durch die großen Augen, Hautfaltenentzündungen, Patellaluxation und eine Neigung zu Übergewicht.

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Quellen: FCI-Rassestandard Nr. 253 · VDH · Redaktionelle Einschätzung · Stand 06/2026. Bei Gesundheitsfragen ersetzt dieser Artikel keinen Tierarztbesuch.